Kunden gewinnen mit der Re-Engagement-Kampagne

Neue Kunden zu gewinnen ist der Zweck jeder MailChimp-Kampagne. Genauso wichtig ist es jedoch, die Bestandskunden zu pflegen und auch in diesem Segment für mehr Interaktion zu sorgen. Mit dem Customer Re-Engagement-Tool als Teil des neuesten preset-Automation-Workflows ist dies nun noch einfacher möglich.

Sobald der Onlineshop mit dem MailChimp-Konto verknüpft ist, können Sie eine Automation-Serie anstoßen, die sich an solche Kunden richtet, die über einen bestimmten Zeitraum keinen Einkauf mehr getätigt haben, z. B. nach 30, 60 oder 90 Tagen. Gerade für solche Kunden, die über mehrere Tage oder Wochen nicht mehr als Käufer in Erscheinung getreten sind, stellt eine zusätzliche Kampagne möglicherweise den entscheidenden Grund dar, um wieder in Ihren Shop zurückzukehren.

Legen Sie mit einem Einkaufsgutschein nach

Konkret könnte dies so aussehen: 30 Tage nach dem letzten Kauf senden Sie eine Mail, in der Sie die neuesten Produkte vorstellen, die gerade in das Sortiment aufgenommen worden sind. Falls sich der Empfänger dann immer noch nicht rühren sollte, legen Sie mit einem Einkaufsgutschein nach, der nach einer bestimmten Zeit erlischt und auf diese Weise den Kunden ganz besonders motiviert, innerhalb dieser Frist ein weiteres Produkt zu erwerben. Wenn dies alles nicht fruchtet, können Sie den Kunden in einer allerletzten Mail dazu auffordern, das Profil seines Newsletter-Abos zu überarbeiten.

Nutzen Sie die Automation-Funktion!

Der Re-Engagement-Workflow fügt sich nahtlos in die Automation-Features ein, die MailChimp für E-Commerce-Nutzer anbietet: Die Kategorien „Specific Product“, „Category“, „Any Product“ und „Best Customer“ lassen sich sowohl auf solche Kunden anwenden, die ein bestimmtes Produkt aus einer speziellen Kategorie gewählt haben, als auch auf Käufe aus einem beliebigen Segment. Es geht einfach darum, verwandte Produkte zu bewerben, die den bereits getätigten Kauf durch Zubehör ergänzen können. Wer z. B. mehrere Packungen seiner bevorzugten Kaffeesorte erworben hat, interessiert sich möglicherweise noch für eine hochwertige Kaffeemühle, usw. Der Zeit-limitierte Gutschein funktioniert an dieser Stelle natürlich genauso gut.

MailChimp Mobile jetzt mit aktualisierter App für iOS

Die iOS-Version der MailChimp-App hat mit der jetzt veröffentlichten Aktualisierung (3.7) ein Facelift bekommen. Das neue Design kommt unter anderem mit einer verbesserten Navigation und Performance daher.

Was ist neu? MailChimp-Pro-Nutzer können den Status ihrer Kampagne unmittelbar nach dem Versand per „Delivery Insights“ einsehen, was in etwa dem Tracking-Verfahren beim Paket-Versand entspricht. Zudem kann der Versand per „Stop Delivery“ angehalten werden, bevor die komplette Kampagne das Postfach verlässt. Auch das Listen-Management ist in der neuen Version optimiert worden. So ist es nun per Mobile-App möglich, gezielt nach neuen Abonnenten in der näheren Umgebung zu suchen, bestimmte Gruppen zu filtern und die engagiertesten Email-Empfänger einer Kampagne zu identifizieren. Ein weiterer Vorteil: Manchmal trifft man möglicherweise einen Interessenten, der sich in eine der MailChimp-Listen eintragen will, persönlich. In diesem Fall kann der neue Kontakt direkt per Mobile App eingefügt und dessen Profil mobil bearbeitet werden.

Weitere Features: Die Entwürfe aller Kampagnen sind von nun an einem Platz zusammengeführt. Eine Kampagne, die im Büro fertiggestellt wird, kann jetzt von unterwegs geplant oder verschickt werden. Da sich die Checkliste, die vor dem eigentlichen Versand zu sehen ist, von der Desktop-Version nicht unterscheidet, können auch in der mobilen Version alle Parameter bequem kontrolliert werden.

Auch das Reporting ist von unterwegs möglich: Die mobile App gewährt den vollen Zugriff auf alle Statistiken. Zudem muss die mobile Nutzung nicht auf einen Anwender beschränkt bleiben. Wenn bereits mehrere Accounts bestehen, können diese für MailChimp Mobile freigeschaltet werden.

Neue Automation-Updates

MailChimp hat jetzt eine Reihe neuer Automation-Updates eingeführt. Ist ein neuer Automation-Workflow angelegt, gibt es ab sofort neue Kategorien und „preset“-Optionen. Zusätzlich zu den bereits bekannten E-Commerce, List Activity, Date Based, Custom (früher Campaign Activity) und Integration-Optionen, gibt es nun neue Möglichkeiten, Workflows in den Bereichen Non-Profit, Education, Software, Music und Transaction anzulegen.

Zusammengefasst bedeutet dies, dass sich nun leichter Workflows generieren lassen, die im Einklang mit der zu bewerbenden Branche und den damit verbundenen Anforderungen stehen.

Hier die Neuerungen im Einzelnen:

  • Non-Profit: Hierin sind z. B. Workflows für die Begrüßung neuer Helfer oder die Danksagung an besonders großzügige Spender enthalten.
  • Education: Dies betrifft Workflows für die Begrüßung neuer Studenten oder die Bekanntmachung neuer Kurse.
  • Software: Hiermit sind Workflows gemeint, um neue Produkte anzukündigen oder aber den Kunden über neue Funktionen und Updates bereits bestehender Produkte auf dem Laufenden zu halten.
  • Music: Dieser Workflow richtet sich an die Fans einer Band oder eines Plattenlabels und dient dazu, Käufern für den Erwerb eines Albums zu danken.
  • Transactional: Dies ist die neue Heimat des Mandrill Activity-Workflows, der es ihnen erlaubt, Trigger-Workflow-Emails zu verschicken.

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Ein weiteres Update betrifft den Email-Designer und damit verbunden alle Punkte, die sich mit der Segmentierung, der Planung und allen Aktionen beschäftigen, die nach dem Versand einer Email anstehen. Diese wurden nämlich allesamt aus dem Email-Designer ausgelagert und befinden sich nun im oberen Bereich der Seite. Vorteil: Der Nutzer ist nun in der Lage, schneller als zuvor sowohl die Workflow-Timeline, als auch die Planung und Segmentierung an einem Ort zu bearbeiten ohne dabei (wie bislang) den Editor für jede einzelne Email ansteuern zu müssen.

Auch das ist neu: Bislang konnte ein Automation-Workflow lediglich mit einem singulären Event oder Trigger belegt werden. Aufgrund des Feedbacks von MailChimp-Nutzern ist dieser Prozess nun flexibler gestaltet worden. Ab sofort kann nicht nur jede Email mit einem eigenen Trigger versehen werden, diese muss sich auch nicht mehr auf die vorangegangene Email beziehen. Zudem ist die Neusortierung der Emails innerhalb des Automation-Workflows vereinfacht worden, indem dies nicht mehr auf den Entwurf-Status beschränkt ist. Während die Inhalte getauscht werden, bleiben alle voreingestellten Trigger, Segmentierungen und Planungen unverändert bestehen.

Mehr Informationen zu den neuen Workflow-Kategorien finden Sie hier und hier.

MailChimp Pro: Empfänger noch gezielter ansprechen

Seit der Veröffentlichung von MailChimp Pro im vergangenen Jahr haben Nutzer nun die Möglichkeit, ihr Email-Marketing noch mehr zu optimieren. Erreicht wird dies durch eine Daten-gesteuerte Funktion, die bislang nur großen Unternehmen oder Organisationen vorbehalten war: „Predicted Demographics“ heißt das neue Werkszeug, das MailChimp-Pro-Nutzern jetzt zur Verfügung steht.

Wie funktioniert das neue Tool: Es analysiert die Listen ihrer Empfänger und erlaubt eine genaue Segmentierung nach Geschlecht und Altersspektrum. Diese Informationen tauchen dann gleich an mehreren Stellen innerhalb des MailChimp-Pro-Kontos auf: In den Kampagnen-Auswertungen, der Listenübersicht und in den Profilen der Abonnenten. Wenn diese Art der Personalisierung zudem mit dem Feature „Advanced Segmentation“ kombiniert wird, ergeben sich weitere Möglichkeiten, um den Erfolg einer Kampagne signifikant zu erhöhen.

Kenne deine Zielgruppe!

Was heißt das nun im Detail? Innerhalb der Kampagnen-Auswertungen findet sich eine detaillierte Aufstellung nach Geschlecht und Altersspektrum. Auf diese Weise können Sie sehr schnell herausfinden, welche Ziel- bzw. Altersgruppe besonders auf die Inhalte ihrer Newsletter-Kampagnen reagiert. Vielleicht finden Sie auf diese Weise heraus, dass ihre wöchentliche Aussendung mehr Frauen als Männer anspricht oder dass die Zielgruppe der 30 bis 35-Jährigen im größeren Maße auf ein bestimmtes Produkt anspricht. Ausgehend von diesen Erkenntnissen werden Sie in die Lage versetzt, strategische Anpassungen vorzunehmen, um die Kampagnen noch besser auf Ihre Zielgruppe zuschneiden zu können.

Ein weiteres Beispiel aus der Praxis: Wenn Sie z. B. ein Online-Händler für Frauen- und Männermode sind, dann können Sie jeweils eine eigene Kampagne für beide Zielgruppen entwerfen und diese 100 Prozent auf die jeweilige Empfänger-Gruppe zuschneiden. Dies kann zu einer optimierten Öffnungs- und Konversionsrate führen und damit bessere Ergebnisse erzielen, als dies eine Kampagne könnte, die sowohl Männer und Frauen in einem einzigen Newsletter zusammenführt.

Zudem orientiert sich MailChimp Pro an denselben Kriterien im Bezug auf Geschlecht und Altersspektrum, die auch von GoogleAdwords benutzt werden. In diesem Sinne können Sie die Erkenntnisse, die sich aus MailChimp ableiten lassen, auch für die Optimierung ihres Werbebudgets bei GoogleAdwords nutzen. Wenn die MailChimp-Auswertung z. B. darauf hindeutet, dass der größte (und auch engagierteste) Teil ihrer Kunden Frauen zwischen 25 und 34 Jahre sind, dann sollten Sie auch hier ihren Fokus setzen; außer, sie möchten ihre Kundenbasis vergrößern und nach neuen Zielgruppen Ausschau halten. Dann sollte gerade diese Gruppe nicht mehr verstärkt angesprochen werden.

Gelungener Aprilscherz mit cleverer Betreffzeile

„Wir machen dicht“ – wenn man diese Betreffzeile im Newsletter eines Onlineshops sieht, dann ist die Aufmerksamkeit sofort sehr hoch! Wenn dies dann auch noch für einen cleveren Aprilscherz genutzt wird, ist der Schmunzel- und Sympathiefaktor dem Shop sicher.

Das Haus der Musik betreibt unter der Adressen musikalienhandel.de einen Onlineshop für Noten und Instrumente. Ungefähr einmal im Monat wird ein Newsletter an alle Abonnenten versendet. Die Betreffzeile ist dabei immer mit Emojis verschiedener Musikinstrumente verziert. Emojis waren im Laufe des Jahres 2015 vermehrt in der Betreffzeile vieler Newsletter zu sehen. Mittlerweile lässt dieser Trend erfreulicherweise langsam wieder nach. Um so prägnanter, wenn ein Shop Emojis eines bestimmten Typs als Erkennungszeichen nutzt.

Clickbait Betreffzeile führt zum Aprilscherz

Hat man – geschockt durch die Betreffzeile (man spricht hier von Clickbaiting, also dem Heischen um Klicks) – den Newsletter geöffnet, erwartet einen direkt die nächste Überraschung. Behauptet musikalienhandel.de doch allen Ernstes, man führe jetzt Öffnungszeiten für den Onlineshop ein.

Im Rahmen unserer Work-Life-Online-Web-Balance-Offline-Offensive führen wir geregelte Öffnungszeiten für unseren Webshop musikalienhandel.de ein.

Ab dem 1. April sind die Öffnungszeiten unseres Webshops wie folgt:

Mo-Sa von 09:00–18:00 Uhr (Mittagspause zwischen 12:30 und 13:30 Uhr)
Langer Donnerstag bis 18:30 Uhr
Sonntag 11:30–12:30 Uhr (nach dem Kirchgang)

Natürlich ist schnell klar, dass es sich um einen Aprilscherz handelt. Dank der auffälligen Betreffzeile kann sich der Versender aber hoher Öffnungsraten sicher sein, während sich das Unternehmen gleichzeitig als sympathisch, humorvoll und frisch darstellt.

Angenehm fällt auf, dass dieser Aprilscherz nicht noch Huckepack mit Sonderangeboten oder vertrieblichem Inhalt daher kommt. Auch wenn das verzeihlich beziehungsweise sogar nachvollziehbar wäre, lässt der Wegfall einer Werbeaussage den Sympathiefaktor noch weiter steigen.

Müsste ich meckern, dann würde mir lediglich die fehlende Webansicht auffallen. Zwar ist diese zunehmend weniger nötig, da die meisten E-Mail-Programme Newsletter mittlerweile problemlos anzeigen. Um einen Newsletter weiterzugeben (oder, wie in meinem Fall, Screenshots zu machen), ist diese Ansicht aber sehr hilfreich.

Alles in allem eine sehr gelungene Aktion!

Scherz beiseite

Vermutlich unbeabsichtigt hat musikalienhandel.de ein Thema angeschnitten, das tatsächlich für viele Shopbetreiber von Interesse ist und das wir auf unserer Schwesterseite ecommerce.jetzt bereits behandelt haben: Kann ein Onlineshopbetreiber Urlaub machen?

Listenname ist für Abonnenten sichtbar

Jede MailChimp-Liste verfügt über einen Namen. Dieser Name sollte in erster Linie für die Listenbetreuer aussagekräftig sein, weswegen sich Listennamen wie „Newsletter 1“, „Newsletter 2“ etc. eher verbieten. Beachten Sie aber, daß der Listenname auch für Abonnenten sichtbar ist!

Im vorliegenden Beispiel des Newsletters des Ankerherz-Verlags trägt die Liste den irritierenden Namen „Import 1.10.2014“ – was prompt auch so in der Double-Opt-In Mail erscheint. Auch als langjähriger MailChimp-Kenner war ich zunächst verwundert über diese Datumsangabe, bis mir dann einfiel, dass es sich um den Listennamen handelt.

Listenname in fünf Formularen!

In den derzeit 23 Formularen, die jeder Liste zugeordnet sind, kommt der Name der Liste insgesamt auf fünf Formularen vor. An vier dieser Stellen könnten Sie den Listennamen weglassen, wenn Sie das Formular entsprechend anpassen. Bei der „Profile Update Email“ geht dies jedoch nicht – bei diesem Formular sieht der Abonnent auf jeden Fall den Namen.

Sinnvoller ist es da schon, die Listennamen so zu wählen, daß Abonnenten davon nicht verwirrt werden. Im Beispiel wäre  „Ankerherz-Newsletter“ vermutlich eine gute Wahl gewesen.

MailChimp API News

Schon gewußt, MailChimp bietet einen eigenen Newsletter für Neuigkeiten rund um die MailChimp API. Interessierte Entwickler erhalten alle News und Infos, Änderungen und Bug Fixes zur Programmierschnittstelle … natürlich per Newsletter.

Wer es per Twitter mag: twitter.com/MailChimp_API

Alle anderen zur Anmeldung bitte hier entlang:
http://mailchimp.us3.list-manage.com/subscribe?u=a3656c37c06d9298dc574e96f&id=be646dcff8

Aus Inbox Inspection wird Inbox Preview

In dieser Woche ersetzt Inbox Preview die bisherige Inbox Inspection. Die neue Test-Applikation stammt aus dem Hause Litmus und integriert sich vollständig in die MailChimp-Oberfläche.  An der grundsätzlichen Funktionsweise ändert sich erstmal nicht viel. MailChimp verspricht sich von der Neuerung noch bessere Ergebnisse in Pre-Sending-Tests.

Inbox Preview ist für zahlende Kunden im Preis enthalten. Kunden mit Pay-as-you-go- oder kostenfreien Accounts können 10 Preview Tests kostenfrei durchführen.

Inbox Preview testet die versandfertige Mail in den folgenden Mail-Clients und gibt gute Hinweise auf Anzeigefehler. Einfach mal ausprobieren!

Inbox Preview Test-Szenarien

Desktop

Mobile

Web-based

Apple Mail 7 iPad AOL (Chrome)
Apple Mail 8 iPad Mini Gmail (Chrome)
Outlook 2000 iPhone 5S Google Apps (Chrome)
Outlook 2002 iPhone 6 Office365 (Chrome)
Outlook 2003 iPhone 6 Plus outlook.com (Chrome)
Outlook 2007 Android (latest) Yahoo! (Chrome)
Outlook 2010 Android Gmail AOL (Firefox)
Outlook 2011 Gmail (Firefox)
Outlook 2013 Google Apps (Firefox)
Outlook 2015 Office 365 (Firefox)
Notes 7 outlook.com (Firefox)
Notes 8 Yahoo! (Firefox)
Notes 8.5 AOL (IE)
Notes 9 Gmail (IE)
Thunderbird Google Apps (IE)
Office 365 (IE)
outlook.com (IE)
Yahoo! (IE)
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Weitere Informationen zu MailChimp Inbox Preview.